Wie ich zur Jagd kam – Gastbeitrag von Lisa-Cathrin, Teil I

Liebe Jagdprinz.de-Gemeinde,
fast jeder Jäger und jede Jägerin hat seine eigene Geschichte, wie er oder sie zur Jagd kamen. Gastautorin Lisa-Cathrin hat exklusiv für euch ihre Erlebnisse geschildert, angefangen von den ersten Berührungspunkten mit der Jagd bis hin zum Entschluss, den Jagdschein zu machen, um selbst als Jägerin ins Revier ausziehen zu können. Sie verrät euch in diesem ersten Teil ihres Gastbeitrags unter anderem, welche Rolle ihr Freund dabei spielt, warum Ernährung für sie ein wichtiger Faktor ist und was ihr Studium damit zu tun hat.

Hallo liebe Jagdprinz-Community,
ich bin Lisa-Cathrin, 21 Jahre alt und habe vor mittlerweile fünf Jahren die Begeisterung für die Jagd in mir entdeckt. Genauer gesagt wurde es durch meinen Freund geweckt, der als passionierter Jäger fast jede Woche ins Revier auszieht und den ich seit wir uns kennengelernt haben so oft es geht dabei begleite. So waren es schließlich – verbunden mit der Nähe zur Natur – die ersten gemeinsamen Ansitze, die ersten Drückjagden als Treiberin und das erste gemeinsam erlegte Stück Wild, wodurch ich bereits schnell den Wunsch in mir verspürte, selbst Jägerin zu werden. Da ich allerdings noch nicht volljährig war, musste ich mich damit leider noch gedulden.
Mit Beginn meines Biologiestudiums verstärkte sich dieser Wunsch noch. Denn für mich bedeutet Jagen auch, mich intensiv mit dem Lebensraum und Lebensrhythmus der Wildtiere auseinanderzusetzen und zu beschäftigen. Die Jagd bietet mir neben der Zeit in der Uni, meinem Job und dem üblichen Alltagsstress einen wunderbaren Ausgleich. Ich liebe es, meine Freizeit in der Natur zu verbringen und zu versuchen, das Verhalten des Wildes und Waldes zu beobachten, verstehen und hautnah mitzuerleben.
Hege, Pflege, Natur- und Artenerhaltung sind für mich zu Tätigkeiten von immenser Bedeutung herangereift. Nicht zuletzt überzeugte mich jedoch auch der Aspekt, mehr Verantwortung für die eigene Ernährung zu übernehmen. Sich vom bei der Jagd selbst erlegten Wild zu ernähren, bedeutet für mich, gesünder und bewusster zu leben – insbesondere wenn ich weiß, dass dieses im Revier artgerecht aufwachsen konnte.
Letztes Jahr habe ich mich dann endgültig entschieden: es wird endlich Zeit für den Jagdschein! Also suchte ich mir eine Möglichkeit, mir diesen neben dem Studium zu finanzieren, da so ein Schein mit nicht gerade geringen Kosten verbunden ist. Dass sich allerdings meine Tätigkeit im jagdlichen Umfeld schon derartig stark verwurzelt hat, hätte ich anfangs nie gedacht…
Wenn ihr erfahren wollt, ob ich mir meinen Traum vom Jagdschein erfüllen konnte und vor allem wie, dann seid gespannt auf die Fortsetzung meines Beitrags. Und wenn ihr auch einen ungewöhnlichen oder spannenden Weg zum Jagdschein hattet (oder habt), hinterlasst gerne einen Comment. Ich würde mich freuen, von euch zu hören!

In diesem Sinne: bis zum nächsten Mal, Horrido und Waidmannsheil
Eure Lisa-Cathrin

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