Ein Leben ohne Jagd kenne ich eigentlich nicht!

Liebe Jagdprinz-Community,

 

heute haben wir wieder einmal einen Gastbeitrag für euch. Theresa gehört zwar noch zur jüngeren Generation Jagdbegeisterter, doch steht sie uns erfahreneren Jägern in puncto Interesse und Leidenschaft in nichts nach. Sie wird euch exklusiv auf Jagdprinz.de erzählen, wie sie zur Jagd kam, welche Rolle ihre Familie dabei gespielt hat und was eine Labradorhündin namens Eclipse mit dem Ganzen zu tun hat.

 

Hallo liebe Jagdprinz-Gemeinde,

mein Name ist Theresa, ich bin 19 Jahre alt und genauso jagdinteressiert wie ihr. Seit ich ein Kind bin, gehe ich gemeinsam mit meinen Eltern zur Jagd und genieße es, im Einklang mit der Natur zu sein. Auch mein Onkel, mein Stiefvater und sogar mein Freund sowie meine Großeltern sind begeisterte Jäger. Als mich mein Stiefvater früher mit auf den Ansitz nahm, breitete sich prompt das Jagdfieber in mir aus – insbesondere, wenn etwas geschossen wurde. Auch mein Großvater nahm mich das ein oder andere Mal bei Drückjagden mit auf den Stand. Er ist sehr stolz, dass ich die Jagd in unserer Familie in die dritte Generation führe und freut sich auf die ersten gemeinsamen Ansitze mit mir. Die meisten Jagderfolge hatte ich bisher jedoch mit meiner Mutter. Von einem solchen stammt auch das Bild mit dem Bock. Diesen schoss meine Mutter in unserem Feld kurz nach dem Aufbaumen im letzten Sommer.

So war für mich durch die vielen familiär bedingten Berührungspunkte mit dem Jagen von Anfang an klar, dass auch ich zur Jagd gehen werde. Ein weiterer Auslöser für meine Begeisterung ist der Schützenverein, in dem ich seit sechs Jahren als aktive Luftgewehrschützin Mitglied bin. Dort traf ich auf einige Jäger, die mich mit ins Revier nahmen. Seit mehr als fünf Jahren gehe ich nun schon mit auf Drückjagden, fast ausschließlich als Treiberin. Dabei unterstützen mich unsere vier Hunde: ein deutscher Jagdterrier, zwei Deutsch Drahthaar und Eclipse, meine Labradorhündin. Da mein Vater Hundetrainer ist und fast ausschließlich Jagdhunde ausbildet, hatten wir immer Hunde daheim. Die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund beim Jagen fasziniert mich und schweißt mich mit den Tieren noch enger zusammen. Ich liebe es, meine Freizeit im Wald zu verbringen und erfreue mich bei jedem Anblick – am liebsten mit meinen Hunden.

Jagd ist genau genommen auch ein Stück weit Naturschutz und da ich mich sehr mit der Natur verbunden fühle, möchte ich diese hegen und pflegen soweit es mir möglich ist. Besonders wichtig ist mir dabei in allererster Linie der respektvolle Umgang mit dem Wild. Um diesen zu perfektionieren und damit ich bald auch alleine mit meinen Hunden ins Revier ziehen darf, mache ich seit dem letzten Jahr meinen Jagdschein bei unserer Kreisgruppe. Dort wird der theoretische Teil übermittelt und das Schießen geübt. Aktuell befinde ich mich im Mentorenjahr, in dem ich von meinem Mentor in der Praxis unterrichtet werde – Aufbrechen, Kirren usw.

Ein Leben ohne Jagd kenne ich eigentlich nicht und kann es mir auch nicht vorstellen. Allein des Fleisches wegen, welches gesünder ist als herkömmliche und behandelte Produkte aus dem Supermarkt, möchte ich diesen Part meines Lebens nicht missen.

Ich hoffe, ich konnte euch einen interessanten Einblick in meine Erfahrungen als Jägerin liefern und würde mich sehr über Euer Feedback freuen. Vielleicht lasse ich dann auch bald mal wieder was von mir hören.

 

Bis dahin verbleibe ich mit Horrido und Waidmannsheil

Eure Theresa

1 Kommentar zu „Ein Leben ohne Jagd kenne ich eigentlich nicht!

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