Jägerin Katharina über Frauen in der Jagd

JägerinOftmals wird die Jagd und alles, was damit zu tun hat, von der Öffentlichkeit als eine männliche Domäne angesehen. Dabei wird leicht übersehen, dass es auch viele Frauen gibt, die sich über alle Maßen fürs Jagen und Hegen begeistern können. Ein Paradebeispiel dafür ist die Jägerin Katharina, mit der wir uns für ein nettes Gespräch unter Gleichgesinnten getroffen haben. Katharina – oder auch Kattl – ist selbst immer wieder auf unserer Plattform unterwegs und wird in Zukunft ab und an auf jagdprinz.de von ihrer Leidenschaft und den damit verbundenen Erlebnissen erzählen. Wir freuen uns sehr und blicken ihren Beiträgen äußerst gespannt entgegen. Das war’s auch schon von uns, hiermit übergeben wir das virtuelle Wort an Kattl.

Liebe Jagdprinz-Community,
Jägerin der ein oder andere von euch kennt mich eventuell schon von meiner Facebook-Seite oder durch den Instagram-Post auf dem Jagdprinz-Profil vor einigen Tagen. Mein Name ist Katharina, aber ihr dürft mich Kattl nennen. Ich bin Mitte 20 und komme aus dem idyllischen und forstreichen Bundesland Bayern. Die Jagd wurde mir mehr oder weniger in die Wiege gelegt, da mein Vater bereits seit knapp 25 Jahren als Jäger tätig ist. Bereits im Kindesalter konnte ich mich für sein Hobby begeistern und habe ihn oftmals in den Wald begleitet – bis heute trage ich wunderschöne Erinnerungen an diese Zeit in meinem Herzen.
Meinen eigenen Jagdschein durfte ich allerdings erst nach dem Abschluss meiner beruflichen Ausbildung machen. 2014 war es nun endlich soweit und seitdem zieht es mich bei jeder sich bietenden Gelegenheit raus ins Revier. Dabei genieße ich das aufregende Gefühl, wenn ich mich auf der Pirsch vorsichtig und geräuschlos an das Wild heranschleiche so wie die entschleunigende Ansitzjagd, bei der sämtliche Alltagssorgen wie von selbst verfliegen.
JägerinIch wollte unbedingt Jägerin werden, da meine Eltern bis heute im Agrarwesen tätig sind und ich so früh mitbekommen habe, dass Landwirtschaft ohne Jagd nicht funktioniert. Außerdem bin ich fest davon überzeugt, mich auf diese Weise gesünder ernähren zu können, da ich bis zum fertigen Endprodukt in sämtliche Prozesse involviert bin.
Ich hege und pflege mein Revier vor dem Erlegen, nehme es selbst auseinander und fertige schließlich meine eigene Wurst daraus. Somit esse ich nur das, was niemand außer mir jemals berührt hat.
Durch meine Bilder möchte ich das allgemeine Bild der „Jägerin“ in der Öffentlichkeit ein Stück weit geraderücken. Es gibt nicht nur alte Jägerinnen, sondern auch jüngere Frauen wie mich, die eine große Leidenschaft fürs Jagen entwickeln. Dabei stelle ich selbstverständlich höchste ästhetische Ansprüche an mich und meine Fotografien.
Diese werdet ihr wie bereits angekündigt in Zukunft immer häufiger auch auf den Social Media Kanälen von jagdprinz.de zu sehen bekommen. Ich freue mich schon sehr auf euer Feedback und interessante Gespräche in der Community.
Horrido, eure Kattl

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