Drückjagd

Die Drückjagd – so gelingt das gemeinschaftliche Jagen

 

Auch wenn der Jäger das Alleinsein, die Natur und die Ruhe beim Jagen liebt, will er nicht immer alleine auf die Jagd gehen. Jäger sind auch gerne gesellig, tauschen Erfahrungen aus und geben wertvolles Wissen weiter. Der Stammtisch ist eine Möglichkeit des Austausches, doch die beliebtere Form sich mit Gleichgesinnten zu treffen, ist die Gesellschaftsjagd.

 

Die sogenannte Drückjagd ist solch ein gesellschaftlicher Anlass, um gemeinsam auf die Jagd zu gehen. Sie ist gleichzeitig eine Bewegungsjagd, bei der das Wild gezielt aufgescheucht und in eine festgelegte Richtung getrieben wird. Jedoch ist diese Jagdform nicht mit der Treibjagd zu verwechseln, bei der meist das Niederwild mit vielen Treibern gejagt wird.

 

Das Vorgehen bei der Drückjagd ist eher ruhig und bedacht. Das heißt, die Treiber und ggf. auch eingesetzte Hunde drücken das Wild vorsichtig aus der Deckung, ohne es hierbei bis zur Erschöpfung zu treiben. Das Wild bewegt sich, nähert sich langsam den zuvor positionierten Schützen und wird sodann von ihnen erlegt. Es ist die schonende Art und Weise den Wildbestand dem Lebensraum anzupassen und den Wald vor Verbiss zu schützen. Die Zeit für Drückjagden ist im Winterhalbjahr und erfolgt ausschließlich bei Tageslicht.

 

Weitere Infos zur Drückjagd und zu vielen anderen Themen findest du im Mitgliederbereich. Einfach kostenlos registrieren und du bist mittendrin im Jagdgeschehen.

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